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Donnerstag, 19 Februar 2009 15:45

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 Auf dieser Seite findet man alle meine beruflichen Eckdaten.

 Den Lebenslauf gibt es hier als pdf-Datei: Joern Kimpel Lebenslauf Deutsch.pdf (32 kB)

 Meine Zeugnisse (Diplom und Abitur) gibt es als pdf-Datei: Joern Kimpel Zeugnisse.pdf (713 kB)

 

 This CV in English language as pdf-file: Joern Kimpel CV English.pdf (27 kB) and

 the school and diploma certificates as pdf-file: Joern Kimpel Zeugnisse.pdf (713 kB)

 

 

1. Lebenslauf,

2. Wissenschaftliche Qualifikationen,

3. Kurzfassung der Diplomarbeit,

4. Download meiner Diplomarbeit: Die Vegetation der Parkrasen Münchens.pdf (ca. 9 MB),

5. PowerPoint Presentation at the LMU Munich

(English PowerPoint.file): Park lawns of Munich-Joern Kimpel.ppt (ca.10,5 MB)

6. Referenzadressen und

7. English CV of Joern Kimpel.

 Lebenslauf von Joern Kimpel (CV) English version (*.pdf 27kB)

                                                   

Persönliche Daten:

 

 

 

Name:

Joern Kimpel

Titel:

Dipl.biol.univ., Diplombiologe

Geburtstag / -ort: 07MAY1973 in Bad Hersfeld (Hessen)

Nationalität:

deutsch

Familienstand:

ledig, keine Kinder

Konfession:

evangelisch - protestantisch

Führerschein:

B (3)

 

 

Berufserfahrung:

 

 

 

SEP 2008 – DEC 2008

- Festanstellung als Study Manager bei "Fresenius Biotech GmbH"                                             (www.fresenius-biotech.com) in München, Bayern.

SEP 2007 – SEP 2008

- Festanstellung als CRA (Clinical Research Associate) bei „INC Research GmbH” (www.incresearch.com) in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen.

 

OCT 06 - AUG 2007

 

- Festanstellung als CRA (Clinical Research Associate) bei „Hyperphar Group Germany

 GmbH” (www.hyperphar.com) in Starnberg, 29 km südöstlich von München.

 Das Büro wurde in Deutschland geschlossen.

 

AUG - OCT 2006

 

 

- Trainee bei „Hyperphar Group Germany GmbH” (www.hyperphar.de) in Starnberg.

MAR - MAY 2006 

 

- Minijob bei IT-Firma „Coromandel Informationssysteme GmbH“ (www.coromandel.de) als Netzwerkinstallateur und Hardwareprüfer in Germering.

 

2005 - 2006

 

 

- Privater Nachhilfelehrer in den Fächern Englisch, Mathematik, Chemie, Physik, Biologie, Hauswirtschaft, Deutsch und Sozialkunde in Germering.

2002 - 2004        

- Aushilfstätigkeit bei der Firma „Litec-Computer Vertriebs GmbH“

(www.litec-computer.de) als Hardware Assembler, Upgrader und System/Software Installer in München.

 

 

- Bauhelfer bei der Firma „Pacholek Innenausbau“ in Gilching.

 

 

 - Limnologischer Berater für den Versuch „Bio-Forelle“ bei der "Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Fischerei" (www.lfl.bayern.de) in Starnberg.

   

Nebenjobs im Studium:

 

Datamanager/Grafikdesigner bei Firma „Satz und Copy“ in Gräfelfing (www.prextension.de).

Lagerist bei „Verlag Revilak“ in Gilching.

Bauhelfer und Gärtner bei „Gartenbau Erlinger“ in Gilching.

Lagerist bei „Amway“ (www.amway.de) in Puchheim Bahnhof.

LKW-Fahrer bei „C&A“ (www.cunda.de) im Zentrallager Lohhof München.

Arbeiter in der „Brauerei Aying“ (www.ayinger.de).

Qualitätskontrolleur bei „Sport Scheck“ (www.sportscheck.com) im Zentrallager Otterfing.

Verschiedene kleinere Jobs wie Softwaretester, Maler, Künstler, Bauhelfer, Umzugshelfer, Warenausgabe, Vertrieb und Versand, Verkäufer, Inventur, Bedienung, Küchenhilfe, Spüler und Gebäudereiniger; alles in München und Umgebung.

Privater Helfer bei unterschiedlichen PC Hardware- und Softwareproblemen.

Besitzer einer "Reisegewerbekarte".

 

Jobs an der Universität:

 

-Tutor im botanischen Praktikum „Pflanzenbestimmen“ am Lehrstuhl für Botanik.

- Hilfswissenschaftler an der TU München, Assistent einer Doktorarbeit über die Populationsökologie von Succisa pratensis (Teufelsabbiß) am Lehrstuhl für Vegetationsökologie in Freising. Hilfe bei der Einrichtung des Gewächshauses. Durchführung von Keimversuchen. Pflanzenpflege. Pflanzenvermessung. Feldarbeit. Transekte. Populationsökologie und Pflanzengesellschaften der Moore. Grundwassermessung. Bestimmung des C/N –Verhältnisses.

 

Schulische Laufbahn:

 

2001 - 2002

Hauptdiplom an der Technischen Universität München (TUM)

 

Diplom mit Gesamtnote 2,1 

   
  Diplomarbeit Die Vegetation der Parkrasen Münchens (pdf-file, 9 MB) im Hauptfach
  „Vegetationsökologie“ mit Note 1,7
   
1996 - 2001 Hauptstudium „Angewandte Ökologie“ 
  Hauptfächer: „Limnologie“ und „Vegetationsökologie“
  Nebenfächer: „Botanik“ und „Medizinische Virologie“
   
1993 - 1996 Grundstudium „Studiengang Biologie Diplom“
  Vordiplom mit Note 2,8
   
1985 - 1993 Abitur amCarl-Spitzweg-Gymnasium Germering (naturwissenschaftlich-neusprachlich)
  Leistungskurse: „Kunst“ und „Chemie“
  Abiturgrundkursfächer: „Geschichte“ und „Französisch“
  Abitur mit Gesamtnote 1,4
   
Sprachkenntnisse:  
  - Englisch solide Kenntnisse in Wort und Schrift
 

8 Jahre als erste Fremdsprache, CRO-Businessenglisch

  - Französisch solide Kenntnisse in Wort und Schrift
 

7 Jahre als zweite Fremdsprache und viertes Abiturfach

  - Spanisch, Grundkenntnisse
  1 Jahr als Wahlkurs und zweimonatiger Ecuadoraufenthalt
   
EDV-Kenntnisse:  
  Fortgeschrittener PC-User
   
  - Microsoft Windows Betriebssysteme
 

Win9x/ME, WinNT, Win2000, WinXP Professional und Win Vista

   
  - Bildbearbeitung und Textverarbeitung
  MS Office 2003/2007, Corel Draw, Adobe Photoshop CS3, Adobe Acrobat 8.0 Professional
   
  - Internet, Netzwerktechnik
 

Internetrecherche, MS Internet Explorer, Mozilla Firefox, MS Expression Web, MS Netzwerke und LAN-Lonfiguration

   
  - Biometrie und Statistik
  SPSS 11, MS Excel 2003, PCord, Sort4.0, Minitab und Dbase.
   
  - Anderes Betriebsysteme
  Linux und OSX Apple Macintosh Grundkenntnisse
   
  - Hardware
  Netzwerktechnik, Netzwerkverkabelung, PC-Zusammenbau, System/Software Installation, Konfiguration, Pflege, Aufrüstung, Datenrettung und Reparatur
   
Interessen:  
Reisen, Schwimmen, Mountainbike und Bergwandern.





Download: Zeugnisse (Diplomzeugnis und Abiturzeugnis) als pdf-Datei:  Joern Kimpel Zeugnisse.pdf (713 kB).

                                                                                                                                                                                                   

Wissenschaftliche Qualifikationen

 

Nebenfächer: Botanik und medizinische Virologie

 

Botanik:

Praktikum „Pflanzenphysiologie“ (Chromatographie, Enzymatik und Transpiration),

„Mikroskopisches Praktikum II“, Praktikum „Molekularbiologie der Pflanzen“, Proteininteraktion von ABA bei Arabidopsis thaliana (Ackerschmalwand). Pipettieren, PCR, RT-PCR, Restriktion, Transformation, Transfektion, Yeast-2-Hybrid-System, Auswertung von Hefekulturen und Nährböden.

 

Medizinische Virologie:

Vorlesung und Praktikum, Kultivierung von Viren in menschlichen Zellen, steriles Arbeiten,
Pipettieren, SDS-Page, Southern-, Northern-Blotting, HA-Test, ELISA, Immunofluoreszenztest, Proteinisolierung, -reinigung und -färbung, HIV-Test, Blutgruppen und Rhesusfaktoren, Genetik- und Proteinanalyse, Influenzaviren in Hühnereiern. Zweites Praktikum am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried. Einsicht in die aktuelle virologische Forschung. RT-PDR, CAT-Assay, Restriktion, Transfektion, Transformation, RNA und Plasmidpräparation,

Vorträge über Herpesviren, Sendaiviren und Retroviren

 

Hauptfach: Angewandte Ökologie (Limnologie und Vegetationsökologie)

 

Limnologie:

 

Großpraktikum I: „Fluss- und Seenlimnologie", Messung von Sauerstoff-, Temperatur- und elektrischer Leitfähigkeit verschiedener Seen und Bäche, Erstellung von Seetiefenprofilen, Sonarmessung. Chemische Wasseranalyse im Labor. Pipettieren. Statistische Auswertung der Messwerte und Präsentation. Bewertung der Gewässergüte anhand der Makrophytenvegetation (Wasserpflanzen) und des Phyto- bzw. Zooplanktons (mikroskopischer Bestimmungskurs) sowie Makroinvertebraten (Insektenlarven). Bestimmung des Saprobienindex und Abwasserkunde. Statistische Auswertung und Präsentation der Ergebnisse im Vortrag.

 

Großpraktikum II: Seenlimnologie, Diatomeen - Lichtmikroskopie und REM". Qualitative und quantitative Bestimmung von Kieselalgen. Berechnung von Diversität und Evenness. Selbständige Entwicklung der REM-Aufnahmen im Fotolabor, Filmentwicklung und Schwarzweiß-Fotoentwicklung. Berechnung des Saprobienindex zur Gewässergüte. Statistische Auswertung (Korrelationen).

 

2-wöchige Exkursion „Mittelmeervegetation“.

1-Woche „Fließgewässerkurs in Wallenfels.

Wochenendexkursion „Neuglobsower Seen“.

 

Vegetationsökologie:

 

Großpraktikum I: Wald- und Grünlandökologie am Versuchsgut Scheyern“, Aufnahme von Felddaten. Grundlagen der Feldarbeit. Pflanzenbestimmung. Vermessung und Kartierung der Krautschicht in verschiedenen Waldformen. Vergleichende Untersuchung von Laub- Misch- und Fichtenwäldern. Phänologie der Krautschicht und Buschvegetation während des Frühlings. Schätzung der Deckung nach Braun-Blanquet. Ellenberg-zahlen und Zeigerwerte, Diversität und Evenness, Luftbildauswertung und Präsentation der Ergebnisse im Vortrag .

 

Großpraktikum II: Populationsökologie von Galanthus nivalis (Schneeglöckchen), Auenvegetation und Klassifizierung der Pflanzengesellschaften beim Zufluss der Sur in den Inn. Pflanzenbestimmung. Kartierung und Auszählen der Bodenvegetation in Transekten. Pflanzenbestimmung. Bodenproben und Bodenprofile. Lichtintensitätsmessung und Aufstellen von Dataloggern zur Messung des Mikroklimas (Temperatur und Luftfeuchte) in verschiedenen Höhen und im Boden. Bestimmung der Zeigerwerte der Pflanzen (Ellenbergzahlen). Berechnung von Diversität und Evenness. Ausführliche statistische Auswertung (CCA, Korrelation) und Präsentation der Ergebnisse als Poster und im Vortrag.

 

Zahlreiche Tagesexkursionen.

2-wöchige Exkursion „Die Vegetation Südbayerns“.

 

Zusätzliche Vorlesungen, Praktika und Exkursionen:

 

Vorlesung „Allgemeine Genetik“ an der TUM Garching.

Vorlesung „Aromatherapie und ätherische Öle“ an der TUM Garching.

Vorlesung und Praktikum „Ökologische Statistik“ am Computer (MINITAB), TUM Freising.

Zooglogische Exkursionen „Wachtelkönig“ und „Vogelstimmen“an der TUM Garching.

Vorlesung und Exkursion „Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energieformen“ an der TUM Freising.

 

Mikrobiologie:

Vorlesung und Mikroskopisch-mikrobiologisches Praktikum „Mikrobielle Ökologie“ mit Kultivierung von Bakterien und Pilzen an der TUM Freising (ZIEL).

Vorlesung „Allgemeine Mikrobiologie II“ an der TUM Innenstadt.

Vorlesung „Bakterienoberflächen“ an der TUM Innenstadt.

Vorlesung „Pflanzenvirologie“ an der TUM Freising.

 

Botanik:

Vorlesung und mikroskopisches Praktikum „Moosbestimmungskurs“ an der TUM Freising.

Vorlesung „Pflanzenbewegungen (Nastien, Tropismen)“ an der LMU Botanischer Garten, Moosach.

Vorlesung „Sekundäre Pflanzenstoffe“ an der TUM Innenstadt.

Vorlesung und Exkursion „Heil- und Gewürzpflanzenbau“ an der TUM Freising.

Vorlesung und Exkursion „Spezielle Botanik“ an der TUM Innenstadt.

Exkursion „Alpenvegetation“ auf dem Herzogstand in der Nähe des Walchensees.

Exkursion „Garchinger Heide“.

 

Ökologie:

Vorlesung und Exkursion „Fischökologie“ an der TUM Freising.

Vorlesung und Exkursion „Spezielle Tierökologie“an der TUM Freising.

Vorlesung „Ökotoxikologie“an der TUM Freising.

Vorlesung „Spezielle Vegetationsökologie“an der TUM Freising.

Vorlesung „Naturschutz“an der TUM Freising.

Vorlesung „Allgemeine Moorkunde“an der TUM Freising.

Vorlesungen, mikroskopisches Praktikum und Exkursion „Angewandte Moorkunde“ an der TUM Freising.

 

Praktikum "Moorkartierung der bayerischen Moore", Moorkartierung mittels GPS (2 km2). Analyse der Moorvegetation und Pflanzengesellschaften. Planung und Vermessung, Bodenproben und Bodenprofile in Obersöchering, am Lehrstuhl Vegetationsökologie, TUM Freising.

 

Bodenkunde:

Vorlesungen und Exkursionen „Allgemeine Bodenkunde“ und „Regionale Bodenkunde“ an der TUM Freising.

 

Vorträge:

Bodenkunde:

Vortrag "Die Sicherung, Sanierung und Renaturierung kontaminierter Böden und Altlasten" an der TUM Freising.

 

Limnologie:

Vortrag „Mediterrane Wälder“ an der TUM Freising.

Vortrag "Geschichte der Limnologie" an der TUM Freising.

Vortrag "Zentren limnologischer Forschung im deutschsprachigen Raum an der TUM Freising.

 

Vegetationsökologie:

Vortrag an der LMU München (Botanik II) über die Diplomarbeit “The vegetation of the park lawns in Munich“ in Englisch als MS Powerpoint - Präsentation in Martinsried.

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Kurzfassung der Diplomarbeit

„Die Vegetation der Parkrasen Münchens (ca. 9 MB)“

Grundsätzlich werden in dieser Diplomarbeit Feldaufnahmen von 170 Parkrasenflächen mit zusätzlichen 25 fremden Aufnahmen verarbeitet. Aus den vorkommenden gefundenen Pflanzenarten (insgesamt 163) und der geschätzten Gesamtdeckung werden die 49 biotischen Standortfaktoren (z.B. Artenzahl, Zeigerwert für Stickstoff) berechnet.

Für jede der insgesamt 195 Aufnahmeflächen werden zusätzlich 16 abiotische Standortfaktoren (z.B. Meereshöhe, Temperatur) aus dem vorhandenen Kartenmaterial herausgearbeitet. Dann werden noch sechs Nutzungsfaktoren (z.B. Alter, Trittbelastung) bestimmt und dem Datenstamm hinzugefügt. Diese Daten werden mit Hilfe von entsprechender Software (z.B. PC-ORD 4.0, MS Excel) statistisch ausgewertet.

Im Ergebnisteil werden die gesamten Daten zunächst grafisch und tabellarisch dargestellt.

Diese deskriptiven Statistik dient zum Vergleich der Resultate mit den Daten anderer Autoren (z.B. MÜLLER). Dann werden die Pflanzenarten in soziologische Gruppen und Assoziationen (nach OBERDORFER) und Zeigerarten (nach ELLENBERG) unterteilt. Es folgt ein Kartierschlüssel zur Unterscheidung der Parkrasen in die Klassen „Arrhenatheretum“ (Scherrasen, reine Form), „Lolio-Plantaginetum“ (Trittrasenarten) und „Lolio-Cynosuretum“ (Weidelgras-Weißkleeweiden). Ähnliches geschieht mit den Aufnahmeflächen, wobei der Verfasser in drei regionale Hauptgruppen (Parkrasen, Zierrasen, Würm- und Isarauen) differenziert. Danach werden die Arten und die Aufnahmeflächen den Pflanzenformationen nach KORNECK & SUKOPP (z.B. Kriechpflanzen- und Trittrasen, Feuchtwiesen) zugeordnet.

Im zweiten Teil, der analytischen Statistik, werden alle Standortfaktoren auf mathematische Beziehungen (z.B. Korrelation) hin untersucht. Dabei kann man die Standortfaktoren in zwei Gruppen unterteilen. Die Faktoren der Gruppe 1 „Blumenwiesen“ und die der Gruppe 2 „Störungszeiger“ korrelieren negativ. Die wichtigste Frage ist, wovon die Artenzahl abhängt. Dies wird anhand von Regressionskurven untersucht. Anschließend wird vom gesamten Datenstamm der Arten, Faktoren und Aufnahmeflächen jeweils ein Ähnlichkeitsbaum (Dendro-gramm) erstellt. Am Ende dieser synökologischen Arbeit steht die Kanonische Korrespondenzanalyse (CCA). Hier wird die Vegetationstabelle mit den berechneten oder geschätzten Umweltfaktoren in ein Ordinationsdiagramm umgesetzt. Es werden Ordinationsdiagramme der abiotischen und biotischen Faktoren sowie der Nutzungsfaktoren gezeigt; weiterhin die Ordination der Aufnahmeflächen und der Pflanzenarten.

Im Diskussionsteil werden die wichtigsten Resultate diskutiert und dargestellt. Die Schnittfrequenz der Parkrasen kann als einziger Faktor leicht geändert werden. Der Autor schlägt vor, einen Großteil der artenarmen Grünflächen Münchens in artenreiche Blumenwiesen umzuwandeln. Dazu müssen die Flächen ausgehagert werden. Man darf sie deshalb höchstens dreimal im Jahr mähen und sollte gleichzeitig seltene Magerrasenarten ansähen.

Volle Ausgabe meiner Diplomarbeit als Download:

Download meiner Diplomarbeit: Vegetation-der-Parkrasen-Muenchens.pdf (ca. 9 MB)

 

Download der Powerpointpräsentation: Park lawns of Munich-Joern Kimpel.ppt (ca. 11,5 MB)

PowerPoint Presentation at the LMU Munich

Handout of the PowerPoint Presentation at the LMU Munich, Dept. Biology II (01.03.2005) 

The vegetation of the park lawns in Munich

A diploma thesis in biology about vegetation ecology and city ecology

I. Introduction

Definition:

 

Park lawns are grasslands in gardens, parks, sports grounds that become regular cut and stepped on. They are mowed according to their height and the weather up to 35 times per year. 

 

These intense well-kept lawns become more and more converted to landscape lawns and biotope faces.

The relationship between usage and number of species stands in the foreground of this work. Additionally the

question is handled, how the current use can be improved from nature conservation aspects. On this topic of

the city ecology one finds only few works. Park lawns are even poorer than meadows. They appertain

unambiguously to the plant society Lolio-Cynosuretum, nevertheless they are distinguished by it. The selection

of certain species associated by the cattle is missing. 

 

II. Means and techniques 

A. Abiotical factors 16 physical variables  

Climate

air temperature [°C], relative air humidity [%]

Exposition

sun-exposed face [m²], entire face [m²]

Position

geographical coordinates, GPS east/north [m]

Sea level

distance to the middle sea level [m]  

Groundwater state

middle [m], variation [m], distance [m]

Soil types

arranged according to usable humidity                     

B. Biotical factors 49 site factors 

Growth form

therophytes (1-2a), geophytes (earth plants)

Species number

number of different plant species per site

Neophytes

foreign plants or grade of human influence

Legumes (Fabales)

distinguish burdened and extensive sites

Light-number

forest plants have a small light compatibility

Temperature-number

optimal 15 °C at day and 10 °C at night

Nitrogen-number

nutrient supply or degree of fertilization

Salt-number

osmotic budget or transpiration coefficient

C. Use factors 6 care factors 

Age

time [a] and influence of natural succession, R-strategists are replaced by C-strategists

Step load                            

stress-tolerant species are S-strategists (Poa annua)

Cut frequency                    

cuts per year, mowing is the strongest disturbance

Sum of the cuts                 

adaptation to the cutting over time

Cut technique                    

sickle mower, spindle mower, girder mower and sheep

Degree of human influence

describes the intensity of use and disturbance

III. Results 

A. Descriptive statistic

raw data (frequency, minima, maxima, standard deviation)

B. Analytical statistic

mathematical processing   (correlation, regression)

B.1. Correlation (PEARSON) – mathematical relationship when coefficient  > 0,5

Disturbance indicators

Flower meadows

Temperature,

groundwater state (distance)

Relative air humidity,

soil type (usable humidity)

Therophytes (1-2a), Light-number, Temperature-number, Nitrogen-number, Salt-number

Fabales, herbs, grasses, species number, diversity, number of neophytes, geophytes, hemikryptophytes

Age, cut frequency, sum of cuts, step load, degree of human influence

Cut technique (e.g. sheep)

B.2. Regression curves

1. The species number is strongly positively correlated with the number of legumes.

2. The species number has an optimum (17.9 species) with the Light-number of 6.89.

 
 3. The Nitrogen-number correlates negatively   with the species number  4. In adornment lawns (right) are more              species than in most park lawns (middle)

B.3. Cluster analysis – hierarchical dendrogram (similarity tree) of the species

The top of the dendrogram build the stress-tolerable plants (S-strategists). They have in common a small

growth and can live on poor soil. Then the step-resistant plants follow with dryness-resistant grasses with

extreme cut compatibility. Finally the bigger rosette plants follow with average-high meadow plants and

humidity hands. The typical species of the Lolio-Cynosuretum are closely together grouped (Lolium perenne,

Plantago major). The following species belong more and more to the high growing meadows

(Anthriscus sylvestris) and clearings (Rumex acetosa). This goes on to the forest societies, which plants

differ most in all influence factors. One can say in conclusion that with increasing biomass and leaf surface

the similarity of the plant species to each other decreases.

 

B.4. Canonical correspondence analysis (CCA)

Ordination of use factors and biotical factors

One can also distinguish between flower meadows and disturbance indicators.

 

IV. Discussion 

1. Progressive succession (natural) and regressive succession (anthropogenetic)

raw earth

fallow

pioneer stage

grasses, herbs

temporary stage

shrubs, shrubbery

final stage

forest

 

Park lawns are similar to small clearings what concerns the light. If the human being renounced completely

the hay, the park lawns would develop slowly to a forest. The human being counteracts this natural succession

through measures as deforestation and hay. One speaks then of regressive succession. If the sites of the

adornment lawns are cut very often, they develop to extreme biotopes (ecological niche) because they are

disturbed frequently. So we can find in the cutting-lawns a higher species number than in regular park lawns. 

2. Transformation of park lawns into species-rich flower meadows

Mowing once or twice annually

 

Sage smooth oat meadow

(Arrhenatherion elatioris)

Girder mower or spindle mower

Sickle mower shreds the blade of grass

Cut height more than 7 cm

Insects and macrofauna can survive (lizards)

Nutrients in the upper ground must be reduced through impoverishment

The plants must develop fully before they are mowed

Semination on raw earth or overseeding

 

Best by the means of the hay flower sowing with autochthonous seed

 

The majority of park visitors tended with a questioning towards a blossom-rich meadow.

A lime half dry grassland therefore a sage smooth oat meadow (Arrhenatherion elatioris) is an ideal plant

society in my opinion. It is mowed only once more rarely twice annually. The species number can most simply

be increased if one lowers the cut frequency. The nitrogen entry through the air must be calculated with

average 50 kg haˉ¹ aˉ¹ (= 5 g mˉ² aˉ¹).

V. Summary

The vegetation of the Munich park lawns is very similar; the faces are often mowed, which results in a small

species variety. The nutrient number, the growth form geophytes and the disturbance through the human being

are the strongest site factors of the entire investigation. The most important abiotical factors are the relative

air humidity, the groundwater state and the

temperature. The effective biotical factors are stress indicators like nitrogen-number, salt-number and the

growth form therophytes. The most influence of the use factors has the cut frequency on the species number.

It is therefore the factor which can be changed at the easiest for a higher species number, if one wants to

convert the park lawns into species-rich flower meadows.

I suggest a transformation of the faces into meadows which are cut two or three times per year. In order to

get a beautifully flourishing meadow, one must seed meager lawn species with the method of the hay flower seeding.                                                                                                    

 

 

 

 

  Thompson meadow in the northern English Garden

 Referenzadressen

 

 Betreuer der Diplomarbeit:

 Dr. Harald Albrecht

 Tel: 08161 / 71-3717

 E-Mail: albrecht(at)wzw.tum.de   

 

 Ehemalige Professoren:

 

 Limnologie:

 Prof. Dr. Arnulf Melzer

 Tel: 08856 / 810-20

 E-Mail: arnulf.melzer(at)wzw.tum.de 

 

 Vegetationsökologie:

 Prof. Dr. Jürgen Pfadenhauer

 Tel: 08161 / 71-3498

 E-Mail: pfadenhauer(at)wzw.tum.de

 

 Botanik:

 Prof. Dr. Wolfgang Höll

 Tel: 08161 / 71-5423

 E-Mail: wolfgang.hoell(at)wzw.tum.de

 Dipl. biol. univ. Joern Kimpel, English CV

 

 Download as a pdf-file: Joern Kimpel CV English.pdf (27 kB)

  Hauptstrasse 14, D-82205 Gilching, Germany, email: joern(at)seekraft.de   

CV (curriculum vitae)

 1. Lebenslauf,

 2. Wissenschaftliche Qualifikationen,

 3. Kurzfassung der Diplomarbeit,

 4. Download meiner Diplomarbeit: "Die Vegetation der Parkrasen Münchens.pdf (ca. 9 MB),

 5. PowerPoint Presentation at the LMU Munich

 (Englisch PowerPoint-file): Park lawns of Munich-JoernKimpel.ppt (ca.10,5 MB)

 6. Referenzadressen und

 7. English CV of Joern Kimpel

E-Mail Formular, Tell-A-Friend

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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert: 19.02.09